Eugen Sternberg
Eugen Sternberg
Bewährte Führungsriege wiedergewählt

Neuwahlen bei der CDU Gesmold

Gesmold.

Die Stärke des CDU-Stadtverbandes beruht im Wesentlichen aus seinen aktiven Ortsverbänden resumierte Eugen Sternberg in seinem Bericht. Insbesondere die CDU Gesmold zeige einen Jahresablauf mit regelmäßigen Veranstaltungen, die in der Gesmolder Bevölkerung geschätzt würden. So beginne mit dem Gessem Dienstag jedes Jahr die Ortspolitik nicht ganz ernsthaft und setze sich mit Frühschoppen zu Themen fort, die allgemein von Interesse sind und sich Zahlreicher Teilnehmer erfreuen. Damit könne gezielt Information in beide Richtungen erfolgen. Die CDU gebe Themen vor und erhalte Rückmeldungen über große und kleine Probleme aus dem Ortsbereich.

Auch im großen Bereich, wie auf der Bundesebene, sei der Informationsfluss zwischen Politik und Basis wichtig, erklärte Dr. André Berghegger MdB als Gastredner auf der Veranstaltung. Gerade die Landwirtschaft müsse zur Zeit für alle möglichen Probleme herhalten, die eigentlich die gesamte Bevölkerung betreffen. Typisches Beispiel sei die Nitratbelastung im Grundwasser, die durch eine Reihe von Bestimmungen und Gesetzen angegangen werde ohne, dass die bestehende Rechtslage erst mal abgewartet und ausgewertet werde. So werden die Landwirte mit immer neuen Vorgaben überflutet und können sich kaum mehr auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren. Dass die Entwicklung im ländlichen Raum sich im Umbruch befinde, müsse mit Gesprächsangeboten seitens der Politik begleitet und durch Hilfen unterstützt werden.

Generell sei jedoch die Politik der einzelnen Parteien, insbesondere der Regierungsparteien, nicht mehr kritiklos von der Gesellschaft akzeptiert. Insbesondere die CDU müsse aus einer Personaldebatte wieder zur Präsentation von Sachpolitik zurückfinden. Diese sei nach der Abarbeitung großer Themenfelder aus dem Koalitionsvertrag besser als das Bild in der Öffentlichkeit. Gerade auf dem kommenden Parteitag ist zwingend dazu eine Richtungs- und Grundsatzvorgabe wichtig.

Bei den durchgeführten Neuwahlen zum Ortsvorstand zeigte sich eine große Akzeptanz für das amtierende Führungstrio. Ohne Gegenstimme wurden Eugen Sternberg als Vorsitzender und Matthias Hartmann sowie Niklas Schulke als seine beiden Stellvertreter wiedergewählt. Auch bei den Beisitzern im Vorstand gab es nur wenige Änderungen. Gewählt wurden: Marlies Kellenbrink, Elisabeth Weßler, Ferdi Hartmann, Reinhold Geise, Alfons Oberwestberg, Thorsten Ronning, Ralf Kellermann und Ernst Kellner.

Zur Politischen Situation der CDU gab es an André Berghegger und Eugen Sternberg noch interessante Diskussionsbeiträge bis hin zur Frage nach einer neuen Kanzlerkandidatur, die intensiv diskutiert wurden.

 

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